Hautregeneration mit GHK-Cu: Kollagen, Elastin und Gewebereparatur
Medizinisch geprüft von: Op. Dr. Ferhat İlen, HNO- & Kopf-Hals-Chirurg · Zuletzt aktualisiert:
GHK-Cu ist ein im menschlichen Plasma natürlich vorkommender Kupfer-Peptid-Komplex, der mit dem Alter abnimmt. Labor- und kleine klinische Studien zeigen, dass er Fibroblastenaktivität, Kollagen- und Elastinbildung sowie Wundheilung unterstützt.
Rechtlicher Status / Evidenz: Weit verbreitet als kosmetischer Inhaltsstoff zur topischen Anwendung; injizierbare Formen sind in keinem Land als Arzneimittel zugelassen.
Wirkung auf die Haut
Stimuliert Fibroblasten und steigert die Synthese von Typ-I- und Typ-III-Kollagen sowie Elastin.
Trägt durch antioxidative und entzündungshemmende Eigenschaften zur Barriere-Reparatur bei.
In kleinen Studien wurde eine Verbesserung feiner Linien, der Hautfestigkeit und von Pigmentunregelmäßigkeiten berichtet.
Anwendungsformen
Topisches Serum/Creme: die am besten untersuchte und sicherste Anwendungsart.
Anwendung nach Microneedling oder Laser: erhöht die Absorption; erfordert sterile Bedingungen.
Injizierbare Formen sind nicht zugelassen und die Reinheit kann nicht verifiziert werden.
Kombinierter Ansatz
Für nachhaltige Ergebnisse wird GHK-Cu nicht isoliert eingesetzt, sondern in Kombination mit Sonnenschutz, Retinoiden, Ernährung und bei Bedarf regenerativen klinischen Verfahren geplant. Op. Dr. Ferhat İlen erstellt das Behandlungskonzept individuell auf Basis seiner Erfahrung in der Gesichtsästhetik.
Sicherheit
Topische Anwendung ist im Allgemeinen gut verträglich; bei empfindlicher Haut können Rötungen auftreten. Vorsicht ist bei Störungen des Kupferstoffwechsels (Morbus Wilson) geboten.
Häufige Fragen
Kann GHK-Cu zusammen mit Retinol verwendet werden?
In der Regel können sie zeitlich versetzt angewendet werden; Ihr Arzt stimmt dies auf Ihren Hauttyp ab.
Wann sind Ergebnisse sichtbar?
Bei topischer Anwendung werden Veränderungen üblicherweise nach 8–12 Wochen beurteilt.
Quellen
Diese Seite dient ausschließlich der Information und ersetzt keine Diagnose, Therapieempfehlung oder Verschreibung. Peptid- und Medikamentenbewertungen erfolgen nur nach ärztlicher Untersuchung. Es wird kein Ergebnis garantiert.
Besprechen Sie mit Ihrem Arzt, ob es für Sie geeignet ist